Karin Zorn 2018, Der Traumwandler, Öl auf Maltuch, 130 x 180 cm, WV 665

Der Traumwandelnde stellt hier denjenigen dar, der das Kind in sich nie zur Entfaltung gebracht hat sondern es verbannt und versteckt hält. Wie in einem Taumel durch die Nacht geht er im Leben mit Reue, wo er eigentlich dem Bekenntnis Platz machen könnte und sich aus seiner Kraft und Liebe ins Leben stellen könnte.  Im Rücken sein verstecktes Leben, vorne sein Tagleben, hält er sich in jeder Handlung versteckt. Das Kind in Liebe, das gefangen ist, schreit nach Erlösung.

Karin Zorn, 2019, Zwischen den Welten, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm

Karin Zorn 2020, Zur Würde, Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm, WV 683

Zur Würde ist als Frage in den als unwürdig wahrgenommenen Lebensumständen der sozialen Wirklichkeit unserer Zeit entstanden. Die Antwort spiegelt sich in einer Runde

von Menschen, die im Miteinander lauschen, innehalten, auffassen und unangetastet in

ihrer selbstverantwortenden Aufmerksamkeit das Bewußtsein füreInander pflegen.

Karin Zorn 2015, Die Zusammengehörigen, Öl auf Leinwand, 108 x 100 cm, WV 85

Karin Zorn 2019

zu Ritter Tod und Teufel:

Sind wir wahrlich unvereinbar?

Öl auf Leinwand,100 x 100 cm

Karin Zorn 2020, Die ganze Wahrheit, Öl auf Leinwand, 130 x 180 cm, WV 683

Karin Zorn 2017, Die Übergabe, Öl auf Leinwand, 160 x 90 cm, WV 615

Das innere Motiv der Malerin macht hierin eine Frage sichtbar, die vom EInssein, von dem Verhältnis an sich sowie von der Zeit und dem Wesen handelt. In Die Übergabe ist ein Geheimnis zu finden, das ein offenes Geheimnis zu sein scheint. Es scheint derjenige dargestellt zu sein, der über sich hinausweist und der man selber ist. Worin liegt die Lösung? Im Einssein? In dem uns als Auferstandene ein neuer Weg  gewiesen wird ? Wie bildet sich die neue Gestalt?

Karin Zorn 2018, Begegnung, Öl auf Leinwand, 145 x 115 cm, WV 647

Karin Zorn 2014, Versammlung, Öl/Leinwand, 160 x 130 cm, WV 525;  v e r k a u f t